Allergene

Ca. ein Drittel von uns leidet an einer Allergie!

Obwohl die Zahl der Menschen, die an einer Allergie leiden, sich über die letzten Jahrzehnte erhöht hat, gibt es jetzt eine bessere Bildung und Verständnis über die erheblichen Auswirkungen, die Allergien auf unser Leben haben, von Symptomen über Ursachen bis hin zu Behandlungen.

Was ist eine Allergische Reaktion?

Als allergische Reaktion wird die Reaktion des Körpers bezeichnet wenn die Haut in Berührung mit einem Allergen kommt, ebenso durch Inhalation, Verschlucken und bei speziellen Medikamenten und Insektengiften. Vorheriger Kontakt mit dem Allergen kann das Immunsystem auf diese Substanz sensibilisieren.

Das selbst löst noch keine Allergiesymptome aus, stellt jedoch sicher, dass das Immunsystem bereit ist beim nächsten Kontakt zu reagieren. Eine nicht allergische Person wird keine Reaktion auf ein Allergen zeigen. Eine allergische Reaktion wird durch Überreaktion des Immunsystems auf eine Substanz (das Allergen), welche an sich harmlos ist, hervorgerufen.

Woher kommen Allergien?

Mehr als 30% der deutchen Bevölkerung ist irgendwann in ihrem Leben von einer Allergie betroffen. Deutschland hat die zweithöchste Rate an Allergikern in Europa und es werden jährlich mehr. Dafür gibt es keine klare Erklärung; doch es gibt zwei Haupttheorien.

Die erste ist, dass das Bewusstsein und die Diagnostik sich in in den letzten Jahren verbessert haben.

Die zweite Theorie besagt, dass allgemein die Luftverschmutzung draußen und drinnen zugenommen hat, wodurch Allergene häufiger auftreten und man so öfter in Berührung mit Allergen kommt.

Welches Risikofaktoren gibt es bei einer Allergie?

Die folgenden Schlüsselrisiken wurden identifiziert:

Genetisch: Wenn beide Eltern Allergiker sind, liegt das Vererbungsrisiko einer Allergie bei dem Kind bei 75%. Wenn nur ein Elternteil Allergiker ist, liegt das Risiko bei 50%. Das Risiko in der restlichen Bevölkerung beträgt in etwa 10-20%.

Alter, Geschlecht und Reihenfolge in der Familie: Kinder sind im ganzen eher von Allergien betroffen als Erwachsene (es gibt eine Tendenz aus einer Allergie heraus zu wachsen, doch es kann auch passieren, dass sie überhaupt erst im Erwachsenenalter auftreten).

Mehr Jungen als Mädchen haben Asthma und/oder Heuschnupfen, doch der Unterschied zwischen den Geschlechtern gleicht sich im Erwachsenenalter an. Kinder aus Großfamilien und solche mit älteren Geschwistern sind nicht so anfällig eine Allergie zu entwickeln (vermutlich weil sie in der Kindheit mit mehr Infektionen in Kontakt kommen, wodurch das sich entwickelnde Immunsystem weniger anfällig für Allergene wird).

Frühkindlicher oder extremer/plötzlicher Allergenkontakt: Manche Indizien deuten darauf hin, dass Kontakt mit Allergenen wie Zigarettenrauch, Verkehrsbelastung, Staub, Pollen, Schimmel und Tierhaaren im frühen Leben eines Kindes, die Entwicklung einer Allergie begünstigen.

Was sind die gewöhnlichsten allergischen Krankheiten?

Asthma ist das potentiell schwerwiegendste der allergischen Krankheiten. In Deutschland leiden ungefähr 3.000.000 Menschen unter Asthma, darunter ein Drittel unter 14-jähriger Kinder. Im Durchschnitt gibt es 5.000 Asthmatote in Deutschland.

Heuschnupfen (saisonale Rhinitis): Heuschnupfen ist durch juckende Nase und Augen, niesen und laufende Nase charakterisiert. In Deutschland wird es meist durch Kontakt zu Gräserpollen ausgelöst (Weidelgras und Lieschgras).

Weidenrhinitis: Rhinitis die das ganze Jahr besteht, ist auch als mehrjährige Rhinitis bekannt. Manche Menschen mit mehrjähriger Rhinitis bekommen in der Pollensaison schlimmere Symptome. Etwa 50% der Menschen mit mehrjähriger Rhinitis haben eine Allergie während der Rest andere Probleme mit der Nase oder den Nebenhöhlen hat.

Ekzeme: Ein Ekzem verweist auf einen entzündlichen Ausschlag der auf der Haut auftritt. Der Zustand selbst ist oft bekannt als atopisches Ekzem und wird durch eine Allergie ausgelöst. Das Wort Dermatitis, ein Synonym für Ekzem, bezieht sich auf jede Hautentzündung, allergisch oder nicht.

Nesselfieber: Auch bekannt als Nesselsucht/Uticaria (vom lateinischen Wort Urtica für Nessel), zeichnet sich durch kleine, juckende angeschwollene oder größeren, rote Flecken auf der Haut aus. Allergene wie Bienen- und Wespenstiche, bestimme Nahrungsmittel und Medikamente wie Penicillin können Urticaria auslösen, doch es gibt auch nicht allergische Ursachen.

Nahrungsmittelallergie: Eine Reihe von allergischen Reaktionen werden durch Nahrungsmittel ausgelöst, weshalb die Nahrungsmittelallergie keine Krankheit im eigentlichen Sinne ist.

Bienen- oder Wespenstichallergie: Eine Allergie auf das Gift der Bienen und Wespen kann lokale Rötungen, Schwellungen und Schmerzen zur folge haben. Bienen- und Wespengift ist die zweithäufigste Ursache für Anaphylaxie, eine schwere und potentiell tödliche allergische Reaktion bei der der gesamte Körper reagiert.

Allergie auf Medikamente: Eine Allergie auf Medikamente kann der Auslöser für Anaphylaxie, Urticaria und Angioödem (Begleiterscheinung einer Nesselsucht) sein. Diese allergischen Reaktionen beinhalten Ausschläge und Schwellungen unter der Haut, was zu einer sichtbaren Schwellung des Gesichts und Halses führt. Eine Penicillinallergie ist die häufigste Ursache für Anaphylaxie.

Wann ist Allergiesaison?

Wenn Sie allergisch auf Pollen reagieren, müssen Sie sich den saisonalen Unterschieden bewusst werden. Andere Allergene wie Hausstaubmilben und Verkehrsschmutz sind das ganze Jahr vorhanden. Die Pollensaison variiert von Pflanze zu Pflanze, doch einfach gesagt dauert sie von Frühjahr bis Herbst an. Mit dem sich fortsetzenden Trend der globalen Erwärmung ist es möglich, dass sich die Pollensaison verlängert.

Wie können AeraMax® Luftreiniger helfen?

Da Allergene zum großen Teil über die Luft verteilt werden, werden Sie eingeatmet oder kommen mit Ihre Haut in Berührung.

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