Allergenfreies Wohnen durch Luftreiniger und Luftfilter

Allergene, die sich in den Wohnräumen befinden, können sehr vielfältig sein. So können Hausstaubmilben, Tierhaare, Schimmelpilze oder Pollen zu allergischen Reaktionen im Wohnraum führen.

Oft handelt es sich um Allergenen, die über die Atemluft aufgenommen werden, die sog. Inhalationsallergene. Um diese verschiedenen Auslöser zu minimieren, können einige Maßnahmen ergriffen werden. Neben milbendichten Kopfbezügen (sog. Encasings) und Pollenschutzgittern gibt es Staubsauger, die mit speziellen Filtern ausgestattet sind. Hierüber informiert die Deutsche Haut- und Allergiehilfe. Darüber hinaus können sog. Luftreiniger verwendet werden, die mit speziellen Filtern die Luft reinigen sollen. Dabei ist das Ziel, die allergenen Partikel aus der Luft zu filtern und so die Konzentration der Allergene zu verringern. Luftreiniger können ein Raumklima schaffen, das für Allergiker kontinuierlich gleiche Bedingungen hat. Das Gerät saugt die Luft an, leitet sie durch mehrere Filter und leitet die Luft dann gereinigt in den Raum zurück.

Kriterien für Luftreiniger bei der Prüfung

Ein Luftreiniger sollte mit mehreren unterschiedlichen Filtern (Partikelfilter, HEPA-Filter) arbeiten.

Die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) vergibt u. a. ein Qualitätssiegel für Luftreiniger. Die Kriterien umfassen folgende Punkte:

  • es sollte eine deutliche Minimierung der Allergene, wie Bakterien, Pollen und Schimmelpilzsporen, von mindestens 95 % stattfinden.
  • die Luft aus dem Gerät sollte geruchsneutral sein
  • es darf kein Ozon beim Betrieb erzeugt werden
  • es sollte die Raumtemperatur nicht verändern

Der TÜV-Nord prüft und vergibt ebenfalls ein Siegel. In den Grundprüfungen werden die Luftvolumenströmungen, die Leistung und der Schalldruckpegel gemessen. Des Weiteren werden ähnliche Prüfkriterien wie von der ECARF angelegt. Es wird die Reinigungsleistung unter der Verwendung von verschiedenen Leistungsstufen getestet. Die abgegebene Luft wird daraufhin geprüft, ob sie Bakterien, Allergene und Schimmelpilzsporen beinhaltet. Eine mögliche Ozonabgabe des Gerätes wird untersucht und es findet eine Langzeituntersuchung statt. Auf folgende weitere Kriterien sollte geachtet werden: für welche Raumgröße muss das Gerät ausreichend sein, wie groß sind die Partikel, die gefiltert werden sollen, können die Filter, ohne großen Aufwand, ausgewechselt werden, welche laufenden Kosten können ggf. damit verbunden sein.

Quelle: Allergikus 2/2014

http://www.curado.de/allergenfreies-wohnen-luftreiniger-luftfilter-28898/

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